Iced

Dass das Eis dicker wurde, auf dem wir stehen, hieß nur, dass auch das Band, das uns nicht nur verbindet, sondern uns mittlerweile aneinander bindet, dicker wurde. Es hieß aber auch, dass es schwer wurde, einzubrechen und in dem See, voller kalter und warmer und schmerzender und wohltuender Gefühle, zu versinken. Ich presse mein Gesicht gegen das meterdicke Eis, um sehen zu können. Um finden zu können, was mich so in den Wahnsinn trieb. Doch reicht das erfrorene Wasser so weit in die Tiefe, dass nichts Klares zu erkennen ist. Und mit dieser Undurchsichtigkeit steigt die Angst auf, mich zu lange nicht mehr erinnern zu können; in diesen Wahnsinn zu leben, ohne zu wissen, weshalb und dadurch nur noch mehr davon in mein Leben zu lassen. Der eiskalte Dampf der von der Eisfläche aus hochsteigt, umhüllt mich, hinterlässt das Gefühl der baldigen Erblindung , der baldigen Gefühllosigkeit und darauf folgender Gedankenlosigkeit.tumblr_mgmqfj2Cmh1s0cbsbo1_500_large

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One response to “Iced

  • Steffi

    Danke, für deinen lieben Kommentar. 🙂
    Ja, es sollte vorallem bewusst sein und schon was dahinter stecken und nicht einfach nur gemacht werden, weil es eben jeder macht / hat. 🙂

    Hugs & Kisses – Steffi

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